Samstag, 22. November 2014

alle jahre wieder..

... stehen diese 24 Türchen vor mir und ich frage mich, wie ich sie sinnvoll füllen kann. Während es letztes Jahr 24 Kleinigkeiten gab, die mit Zucker kombiniert einerseits im Magen und andererseits in irgendwelchen Schachteln und Beuteln verschwunden sind, gibt es dieses Jahr einen anderen Plan. Es wird vorrangig gebastelt. Da gibt es unter anderem alle Zutaten für einen Reentier-Anhänger...


...ein Tannenbaum-Puzzle...


....eine Packung Fimo light... zum formen etc.


Eine Tasse zum selbst bemalen und Kakao schlürfen.


Alle Materialien für eine Schüttelkugel....


... und auch kleine Scachteln, mit denen dann ordentlich gebaut wird.


Und zwar nach diesem Buch. Momentan der absolute Hit und auch wirklich lohnenswert.


Somit haben die Türchen einen Sinn und der Inhalt führt zudem zu Beschäftigung an kalten, dunklen Nachmittagen. Wer noch Ideen sucht oder Anleitungen benötigt, sollte einen Blick auf Pinterest werfen. Da gibt es massenhaft Inspirationen.



Mittwoch, 12. November 2014

MMM...heute in flauschigem Flaschengrün

Dieser Pulli war mal wieder ein Schritt für Schritt Projekt. Geplant war ein langer Pulli mit Bund, der dann zu Leggins und Stiefeln passt. Gemütlich, warm und unkompliziert. Hat auch geklappt, aber getragen habe ich ihn nicht. Einfach zu viel Grün. Jetzt ist er etwas gekürzt, der Bund entfernt und ich trage ihn super gern.


Etwa so.


Ich bin kein großer Freund von Saumnähten, gerade nicht bei so weichen, perfekt fallenden Stoffen. So habe ich mir hier die Mühe gemacht alle Kanten und Säume mit einem Blindstich per Hand zu nähen.


Mehr MMM wie immer hier.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

falscher hase...MMM

Geschafft. 
Ich wollte eine warme Fellweste, mit Kragen, in ganz schlicht. Schnittmuster dazu war mal wieder Fehlanzeige, also habe ich aus einem Schnittmuster für einen Pullover und einem Schnittmuster einer Jacke ein neues Schnittmuster gebastelt. Gerade den Kragen anzupassen war nicht ganz ohne, aber jetzt bin ich sehr zufrieden.



Nach langer, vergeblicher Suche für einen geeigneten Verschluss, habe ich am Ende Folgendes gefunden. Dieser Verschluss ist quasi nicht sichtbar und hält die Weste trotzdem da wo sie sein soll.


Mehr MMM gibts hier. 



Montag, 20. Oktober 2014

ab jetzt ungemütlich

Nachdem hier gestern ein scheinbar letzter Spätsommertag mit viel Sonne vorbei gerauscht kam, kann der kalte, ungemütliche Herbst ruhig kommen. MiniMaus ist gewappnet.


Gestrickt mit der wunderbaren Merino 120 von Lang Yarns. Eine riesige Auswahl gibt es hier.

Samstag, 27. September 2014

elastische nähte

Verzweiflung pur. Da habe ich mir diesen Schnitt für miniMaus extra als Kleidchen umgemodelt und dann verzweifle ich an der Saumnaht. Heisst: Die Nähmaschine lässt Stiche aus, der Stoff wird nach unten zum Unterfaden gezogen, alles verkrumpelt und der Faden reisst. Herrlich, genau so wollte ich das haben. Da meine Maschine eh schon einen Hau weg hatte, wurde sie zunächst fachmännisch auf Vordermann gebracht. Bei der Vorführung im Laden war dann auch alles in Ordnung. Zu Hause ging der Terz dann wieder los ... Schreiattacke. Nun weiss man ja aus Erfahrung, dass das nichts bringt. Also: Luft holen, weitermachen! Jetzt atme ich ruhiger, denn des Rätsels Lösung heisst: Seidenpapier!


Für die Saumnaht mit elastischem Stich, funktioniert das dann so: Saum umschlagen, das Seidenpapier in Streifen schneiden und unter den Stoff legen. Sprich: Seidenpapier, dann umgelegter Saum. In dieser Reihenfolge unter den Nähfuss legen. Das Seidenpapier verhindert, dass der Stoff nach unten gezogen wird und sorgt dafür, dass ein gleichmäßiger Transport des Stoffes gewährleistet ist.


FERTIG genäht sieht das alles dann so aus. Jetzt das Papier VORSICHTIG abreißen. 


Et voilà. Eine schöne gleichmäßige Stretchnaht (inklusive babypopo). Herrlich.




Freitag, 29. August 2014

DIY - Beton Abroller

Dieses Projekt war wohl logistisch betrachtet bisher am aufwändigsten, hat aber auch tatsächlich am meisten Spass gemacht. Mit tatkräftiger Unterstützung des Haus und Hof Schreiners, der sich damit auch als absoluter Allrounder bewiesen hat, hat es tatsächlich funktioniert.

Ich wollte einen neuen Klebefilm-Abroller, aber einen schönen und da das zwei Dinge sind, die scheinbar nicht gut zusammenpassen (es sei denn man möchte etwa 60 Euro bezahlen) hiess es: tüfteln. Der Werkstoff Beton stand zu Beginn schon fest und so haben wir es gemacht:


Zunächst braucht man eine geeignete Giessform. Dafür benötigt man einen Hauptkörper, ein Innenleben und einen Drehkörper, auf welchem die Rolle des Klebefilms später abgerollt werden kann. 
Der Hauptkörper war in unserem Fall eine alte, quadratische Tupperdose. Der Drehkörper ein Stück Rohr einer Duschamatur. Entscheidend bei der Auswahl des Hauptkörpers ist, dass die Seiten am Ende (wenn das Innenleben vom Beton gelöst wird) noch eine Dicke von etwa 2-2,5cm haben und somit genug Stabilität bilden. 

Entsprechend des Durchmessers des Drehkörpers, werden zwei Löcher in den Hauptkörper gebohrt (siehe Bild). Hier muss genau gearbeitet werden, denn der Drehkörper soll ja am Ende auch gerade sein. 
Das Innenleben bildet eine etwa 4cm dicke Scheibe aus Holz, in welche mittig wiederum ein Loch für den Drehkörper gebohrt wird. Entscheidend ist, dass alle Elemente wasserabweisend sind, denn sonst würde der Beton daran haften bleiben. Um die Holzscheibe wasserabweisend zu machen, wurde sie in unserem Fall mit Schusterleder beklebt und die entstandenen Kanten mit Silikon abgedichtet.


Um den Beton einzugiessen, werden alle drei Teile mit Speiseöl eingefettet (damit der Beton nicht haftet und die Teile später wieder voneinander getrennt werden können) und folgendermassen zusammengebaut. 


Bei diesem Projekt wurde Trasszement verwendet. Kann ich nur empfehlen! Der Beton braucht nur mit Wasser angerührt zu werden, trocknet gleichmässig und hat eine feine Struktur. Der Beton wird allerdings nur bis etwas über die Mitte des Innenlebens hinaus befüllt (da sich ein Kreis ja verjüngt, kann er sonst nicht über den eventuell darüber liegenden Beton herausgehoben werden). 
Dann ist Geduld gefragt, denn das Ganze sollte mindestens zwei Tage trocknen. 

Wenn es dann soweit ist, wird der Drehkörper VORSICHTIG aus der Form gezogen und das Innenleben VORSICHTIG herausgehoben. Im Grossen und Ganzen wars das schon fast. Der Rohling kann jetzt mit Schleifpapier bearbeitet werden. Zum Schluss ein Stück von einem Sägeblatt zurechtschneiden und an eine Kante kleben, Klebefilm rein und FERTIG. 

All das Rechnen, Probieren, bohren, in geeigneten Materialien stöbern hat riesen Spass gemacht. Und jetzt steht auf meinem Schreibtisch ein FERTIGer Beton-Klebefilmabroller. Toll.