Freitag, 29. April 2011

grüner Daumen

Außer dem laufenden Küchenprojekt, stand in den letzten Tagen auch das Projekt Glyzine auf dem Plan. Wer diese Kletterpflanzen kennt (auch Blauregen genannt) weiß, dass sie SEHR groß werden kann und schnell baumartige Stämme bildet. Wenn man sie nicht pflegt, kann es passieren, dass diese Stämme großen Schaden anrichten. Da dies im neuem Heim geschehen ist, mussten wir das Monster bis auf den Wurzelansatz kappen. (Was bei einer Gesamthöhe von ca. 10 m an Ästen und Laub angefallen ist und wie oft wir zum Wertstoffhof gefahren sind, muss ich an dieser Stelle nicht erwähnen...) 


Immerhin haben wir es geschafft das Haus und das Geländer ohne Schaden zu befreien.


Im Zuge der weitern Gartenumgestaltung geistern seit Wochen Namen wie Dahlie, Clematis, Sonnenblumen, Klatschmohn, Hortensien und Co. durch meinen Alltag. Zwar kann ich einige Pflanzen benennen, aber als Profi würde ich mich keinesfalls bezeichnen. Also habe ich mich durch die Millionen Fachbücher gewühlt. Auf die Frage welches Buch einfach erläutert welche Pflanzen wo und wie wachsen, bin ich auf dieses Exemplar gestoßen.


 Ich würde mal behaupten, dass dieses Buch nicht für langjährige Garten-Könner, sondern für Anfänger geschrieben ist, die einfach Spaß an jeglichem Grünzeug haben. Die Themen reichen von Bodenbestimmung bis hin zu Gartengestaltung und Pflanzenkunde. Alles ist einfach geschrieben und durch die tollen Bilder bekommt man wirklich Lust gleich den Spaten zu schwingen.



Schön ist auch, dass hier mal jemand schreibt, wie Kinder einen Garten entdecken und selbst gärtnern können. Wirklich schöne Ideen, die ich mir in Zukunft nicht einfach nur ins Regal stellen werde.


Auch wenn es mich jetzt in den Fingern juckt, ist die nächsten Tage erst einmal regenerieren angesagt. 




Donnerstag, 28. April 2011

Mittwoch, 27. April 2011

so zufrieden

Endlich ist der Startschuss gefallen: die Renovierungsarbeiten fürs neue Heim haben begonnen. Angefangen bei Fliesen abschlagen...


...bis hin zu Tapete entfernen...es gibt unendlich viel zu tun.


Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wann ich das letzte mal so müde und gleichzeitig so zufrieden war. 


Donnerstag, 21. April 2011

beauty #1

Aus gegebenem Anlass schaue ich nach unten und vor Freude springt mir das Herz fast bis zum Hals.
Ich sehe einen wundervollen Holzboden...

"Beauty is where you find it" starts now and today´s advice from Luzia is to "Look down". So that´s what I did: I looked down and admire a wonderful parquet floor...


...noch schönere Fliesen...
 ...the most beautiful tiles I´ve ever seen...


... und unglaublich viel Arbeit im Garten.
...and never ending work in the garden.



Ein Traum wird Wirklichkeit und ich kann es kaum noch erwarten. Wir ziehen um.
Finally a dream comes true - we will move in our new home.


Dienstag, 19. April 2011

hopp hopp

Viel Zeit für Ostervorbereitungen bleibt dieses Jahr leider nicht. Aber wenigstens die Kleinsten sollen was zum Auspacken und sich freuen finden. Also habe ich auf die Schnelle Danas Peeps Bunny Bunting zur Handpuppe umfunktioniert...


...in Butterbrottüten verpackt...


...und mit Leckereien auf die Reise geschickt.






Freitag, 15. April 2011

hungriger Helfer/hungry assistant

Mal ist es ein Stein, ein Stöckchen, eine Münze oder ein Blatt. Der kleine Mann findet unterwegs immer etwas Wertvolles, das es wert ist mitzunehmen. Ab heute hat er dabei einen kleinen hungrigen Helfer. 

Sometimes it´s a stone, a piece of wood, a coin or a leaf. Whatever it is: for the little one it´s worth taking it home. From now on he has a hungry assistant he can count on.




Donnerstag, 14. April 2011

mein Ihrefeld

Es gibt kein Kölner Veedel in dem ich lieber wohnen würde als Ihrefeld (Ehrenfeld). Ein Spaziergang durch die Strassen macht mich glücklich und gibt mir das Gefühl endlich zu Hause zu sein.

A sunny walk around my district.








Ehrenfeld akkustisch erleben: hier entlang.


Mittwoch, 13. April 2011

Der Stoff aus dem die Träume sind

...
Auf der Werkbank hockte ein halbfertiger Hampelmann aus Holz mit einem Stubsnäschen und großen, listigen Augen. Aufmerksam musterte er die Grille. Er war gelenkig, man konnte ihn bestimmt wie eine Marionette bewegen, denn an Händen, Knien, Schultern und Ellbogen waren Schnüre befestigt. "Oh, wie hübsch er ist!" rief Jimmy Grille aus. Die pechschwarzen Haare schienen echt, als würden sie wachsen. Der Hampelmann trug einen Tirolerhut mit einer roten Feder. Er war mit einem gelben Hemd und roter Hose bekleidet. Um den Hemdkragen war eine weisse Fliege gebunden. "Wunderbar!" seufzte Jimmy Grille. "Wer ein solches Spielzeug zustandebringt, muss ein wahrer Künstler sein."
...



Ein Kindertraum in Körbchen-Form.


Freitag, 8. April 2011

smoked

 Gesmokte Kleider, Röcke und shirts stehen diesen Sommer hoch im Kurs. Wenn man einige Dinge beachtet ist diese Technik gar nicht so schwer.


Zwar lassen sich generell fast alle Stoffe smoken, aber am besten gelingt es wohl mit leichten Sommerstoffen. Genäht wird mit einem Nähgarn (Oberfaden) und einem Elastikgarn (Unterfaden). Das Elastikgarn wird zunächst per Hand auf die Spule gebracht. Wichtig dabei: das Garn nicht ziehen, sondern normal aufwickeln! Die Spule dann wie üblich einsetzten.


Wie breit die zu smokende Fläche sein soll, hängt vom gewünschten look ab. Ich würde ein shirt und ein Kleid bis unter den Brustansatz smoken, einen Rock bis zur Hüfte. Je enger dabei die "Reihen" verlaufen, desto kräuseliger und dichter erscheint der smok-look. 

Da beim smoken die rechte Stoffseite oben liegt, sollten die "Reihen" mit Schneiderkreide auf die rechte Seite des Stoffes markiert werden.


Wichtig ist hier: die Naht wird weder zu Beginn, noch zum Ende einer Reihe durch Rückwärtsnähen verschlossen. Wenn zunächst die einzelnen Stoffbahnen gesmoked werden (diese Vorgehensweise bevorzuge ich), schließen sich die Nähte später beim feststeppen der Bahnen. Ist es in der Nähanleitung umgekehrt beschrieben (erst feststeppen, dann smoken) werden die Nähte durch das Verknoten des Elastikgarns geschlossen. 

Meine Näherfahrung hat gezeigt, dass leichte Stoffe eine KLEINE Transporthilfe benötigen. Das bedeutet: den Stoff während des Nähens ganz leicht schieben, sonst näht die Maschine auf der Stelle, alles verheddert sich und das Elastikgarn kann nicht kräuseln. Blöd ist es, wenn mitten in der Reihe die Spule leer ist. Dann kann das nämlich bedeuten: auftrennen und von Neuem beginnen. Also besser immer kontrolieren, ob noch genügend Garn aufgerollt ist.

Wenn alle Reihen gesmoked sind, wird diese Fläche entweder mit dem Sprühkopf des Bügeleisens, oder mit einer Sprühflasche befeuchtet. Dadurch zieht sich der Stoff nochmals zusammen. 



 Wer jetzt noch kostenlose Schnittmuster zum smoken sucht, findet sie bei Heather Ross oder bei burda style. Los gehts: have a smoke!

Donnerstag, 7. April 2011

Saunakilt tutorial

Heute in Zitronengelb: Ein Wohlfühl-Tutorial.


Auch als nicht Schotte macht man in der Sauna oder im Schwimmbad mit einem solchen Kilt eine gute Figur. Vorallem wenn man mit Kind und tausend Taschen bewaffnet aus der Dusche kommt. Man braucht lediglich Frotteestoff, 30cm breites Gummiband und einen passenden Klettverschluss (Alternativ auch Druckknöpfe).


Ich habe eine Breite von 1,25m zugeschnitten. Generell gilt aber 1 1/2x Brustumfang (Naht- und Saumzugaben nicht vergessen). Zunächst die später oben liegende Seitenkante versäubern, einfach oder doppelt umschlagen und feststeppen. Um die Seite, die später unter der rechten Achsel liegen wird nicht zu dick werden zu lassen (die Erprobung zeigt, dass das sehr unangenehm werden kann), empfehle ich diese nur zu versäubern. 


Jetzt gehts an den oberen Saum. Die Kante doppelt umgeschlagen und einen 5cm breiten Saum heften. Schmalkantig oben und unten feststeppen. Da das Gummiband in diesen Saum eingeführt wird, bleiben die Enden des Saumes geöffnet. Es entsteht also eine Art Tunnel.


Jetzt könnte es etwas knifflig werden, das Gummiband wird eingesetzt. Von den Außenkanten jeweils 25cm abmessen und mit einer Heftnadel markieren.  Da das Gummiband am Ende mittig auf dem Rücken sitzen sollte, variert diese Angabe je nach zugeschnittener Breite des Kilts.


Das Gummiband mit Hilfe einer Sicherheitsnadel in den Saum einführen. Die Enden des Gummibands an den zuvor markierten Stellen heften und die Schmalkanten sorgfältig feststeppen.


Der Rückenbereich des Kilts sollte nun durch das Gummiband folgendermaßen gerafft sein.


Um den Klettverschluss zu befestigen, den Kilt anlegen, die gewünschte Länge und Position des Kletts bestimmen und feststeppen. Hier können Alternativ auch Druckknöpfe als Verschluss angebracht werden. 


Zum Schluss den unteren Saum in der gewünschten Länge umschlagen und feststeppen.


FERTIG.

Mittwoch, 6. April 2011

Aufgewacht und in den neuen Guten-Morgenmantel geschlüpft. Besser kann der erste Kaffee nicht schmecken.


 

Schnittmuster hier.



Dienstag, 5. April 2011

Diese Variante iPhone Hülle in Anthrazit und Neongelb ist ab heute im onlineshop erhältlich.  

Now online available:



Samstag, 2. April 2011

Was will man mehr? Sonnenschein ...
Forstbotanischer Garten Köln
... Barfuss laufen ...
... und den teddy fish in Aktion bewundern ...
... ein toller Tag.