Donnerstag, 24. April 2014

nähen ohne schnittmuster

Schlicht, ohne Schnickschnack mit kleinen Details und am liebsten bequem - so mag ich es. Sehr oft habe ich schon vor dem Nähen genaue Vorstellungen wie ein Teil am Ende aussehen soll. Leider fällt dann die Suche nach passenden Schnittmustern miserabel aus. Also habe ich mir angewöhnt meinen Kleiderschrank nach Dingen zu durchwühlen, die ich als Basis für Schnittangaben und Maßen verwenden könnte. Für dieses longshirt habe ich ein etwas weiteres T-shirt als Basis genommen. Vorder- und Rückenteil mit den Ärmeln (zu einem Schnittteil) verbunden, Halsausschnitt erweitert...


...shirt in die Länge gezogen, den unteren Saum mittig abgerundet und ein Gewebeband an den Schultern eingesetzt.


All diese Änderungen, ausgehend von einem einfachen T-Shirt, sind kein Hexenwerk. Die Lust am Nähen und der Wille DAS Teil am Ende auch tragen zu können - mehr braucht es nicht.
Mehr dazu? 



Freitag, 11. April 2014

good to know - part2

In der Reihe essentials geht es weiter mit Schnittmustern und Stoffen. Geübte Näher können wohl das ein oder andere mal auf ein Schnittmuster verzichten, aber Stoffe braucht es ja dann doch. Also:  woher nehmen?


Hier eine Auswahl:

burda/burdastyle (als Magazin und online - mit Rubrik für kostenlose Schnitte zum Direkt-download
Ottobre (als Magazin und online - meiner Meinung nach mehr für Kinderschnitte geeignet)
CUT Magazine (mit ausgefallenen Schnitten und einem interessanten blog)
schnittchen (nette, modische Schnitte ganz unkompliziert online kaufen)
und natürlich Dawanda (hier bei der Suche ebook+Schlagwort oder Schnittmuster+Schlagwort eingeben)



Stoffe kann man vielerorts kaufen. Das Problem ist allerdings oft, dass die besten Stoffe nur online bestellt werden können und man sie dadurch nicht anfassen kann. Ein Zustand, der mir eigentlich gar nicht passt, aber was soll man machen. Online also z.B. hier:

Frau Tulpe
Michas Stoffecke
Stoffkontor
Volksfaden

Diese Woche habe ich zum ersten mal bei Stoff und Stil bestellt und muss sagen: ich bin begeistert! Die Stoffe sind in Qualität und Design genauso wie ich sie mir vorgestellt habe. Toll finde ich, dass Stoff und Stil ein Magazin (auf der Internetseite als pdf anzusehen) gestaltet haben, in welchem viele Stoffe als Beispiele verarbeitet wurden. Man kommt auf viele Ideen und die Auswahl ist wirklich riesig. Wirklich empfehlenswert.



Ausserdem kann ich den Stoffmarkt Holland empfehlen. Hier sollte man auf Vorrat einkaufen, denn leider findet er nicht so oft statt. 

Soweit von meiner Seite. Für weitere Tipps und Adressen bin auch ich dankbar. 




Montag, 7. April 2014

good to have - part1

Ich werde von Frisch-Nähbegeisterten, die einen Arbeitsplatz einrichten, öfter gefragt was beim Nähen wirklich wichtig ist. Aus diesem Grund, geht es heute mal um essentials. Im Grunde kann man definitiv klein anfangen und auch mal die Bastelschere oder den Filzstift für Markierungen verwenden. Mit der Zeit und vorallem wenn man "am Faden" bleibt und mehr näht, gibt es doch Dinge, auf die man nicht verzichten kann/will.


Nicht verzichten kann ich mittlerweile auf 1. eine anständige Stoffschere. Nicht nur, weil damit das Schneiden einfacher ist, sondern weil sich manche Stoffe (dünne Baumwollstoffe und dicke Möbelstoffe) beim schneiden sonst verschieben und Schnitteile nicht sauber geschnitten sind. Besonders kleine, enge Nähte lassen sich oft nur mit einem 2. Auftrenner öffnen. Dieser hat eine Spitze, mit der man quasi überall reinkommt. Ebenso eine spitze Nähschere 3. Hier sind die Schneideblätter sehr scharf und Garn, welches eingefädelt werden muss, bekommt eine saubere "Schnittstelle", die nicht ausfranst.


Vielleicht denken manche ein Nadelkissen ist ein Nadelkissen. Nein-es erleichert das Arbeiten allgemein, wenn man ein solches wie 4. am Handgelenk befestigen kann und es immer bei sich hat. Aus meinem Arbeitsplatz nicht mehr wegzudenken! Zum Abmessen benötige ich je nach Stoff und Schnittteil ein flexibles Massband 5. und ein festes Linial. Bei der festen Variante hat sich ein Patchwork Lineal 6. sehr bewährt. Man kann nicht nur Längen abmessen, sondern auch die Breite von Schnittteilen sehr leicht durch die innenliegenden Markierungen sehen. 


Um Garnrollen aufzubewahren findet man im Internet unzählige Varianten von Garnrollenhaltern. Ich finde: unnötig. Eine Kiste mit Trennscheiben (deren Einteilung mit der Zeit ignoriert werden...) aus dem schwedischen Möbelhaus reicht völlig. 


Was die Spulen der Nähmaschine angeht, bin ich etwas ordentlicher, denn wenn alle in einer Kiste durcheinander fliegen, verwickeln sie sich und müssen mühsam entrollt werden. Die Lösung ist 8. eine Spulenbox. Man hat alle Farben im Blick und schnell bei der Hand. 

Soviel in part1. Frohes schaffen.

Donnerstag, 3. April 2014

träume werden wahr

Hey hey Wickie hey Wickie hey
Zieh fest das Segel an
Hey hey Wickie die Wikinger
Sind hart am Winde dran

Nananananananaana Wickie...

Schnitt: Ottobre Raglanshirt



rays of sunshine


Ein frühlingshaftes Wochenende für alle.

Dienstag, 1. April 2014

mehr zeit habe ich nicht

Manchmal sind es die 5min Projekte, die einem den Tag versüßen und die Freude darüber länger als gedacht anhält.